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Beschreibung Museum Destille Frantzen

Das MUSEUM DESTILLE FRANTZEN ist neben dem bereits seit langem bestehenden „Deutschen Röntgenmuseum“, dem „Museum Haus Cleff und Deutschem Werkzeugmuseum“ (HIZ) und dem „Tuchmuseum Wülfing“ das jüngste neue Mitglied in der Remscheider Museenlandschaft.

Die historischen Wurzeln des neuen Museums gehen gleichwohl bereits mehr als 200 Jahre zurück und sind eng und untrennbar verbunden mit der Firmengeschichte der Gebr. Frantzen, Destillateure in Remscheid-Stachelhausen. Als Beginn eines sehr engagierten Projektes hat sich das bisher private Museum vorgenommen, im Rahmen der Aktivitäten der REGIONALE 2006, in den nächsten Jahren mit dem sukzessiven Auf- und Ausbau einer kulturellen Lern- und Begegnungsstätte einer breiten Öffentlichkeit technische Abläufe und Geschichten um die „Kunst des Kornbrennens“ in Remscheid und dem bergischen Land verständlich zu vermitteln.Daneben fühlt sich die neue Institution verpflichtet, die historische Bedeutung dreier Kernstadtteile Remscheids, nämlich Honsberg, Kremenholl und Stachelhausen selbst, für die Stadtwerdung und Industriegeschichte herauszustellen und damit einen bedeutenden Beitrag zur Hebung weitgehend unbekannter oder vergessener Schätze im Rahmen der „Lebendigen Unternehmenskultur“ (Entwicklungsprogramm der REGIONALE 2006 Agentur, Wuppertal) zu leisten.Ein weiteres Ziel  ist es, den Verbund aller vier Remscheider Museen sichtbar und erlebbar zu machen. Nahziel ist es, die kommunikative Vernetzung der Remscheider Museen unter dem „Kulturdach“ www.remscheid.de herauszustellen. Fernziel ist es, die physische Vereinigung der Museen (Stichwort: „Remscheider-Museums-Meile“) durch die Erstellung einer quer durch die Stadt führenden befahr- und begehbaren Erlebnis-Trasse allen Bürgern anzubieten und damit gleichzeitig sowohl einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der Stadtregion als auch zur touristischen Belebung der gesamten Stadt Remscheid zu leisten. Eine enge Kooperation mit der Stadtver-waltung, insbesondere dem Kulturdezernat und anderen lokalen und regionalen Netzwerkpartnern ist angestrebt.

Der „Grundstock“ des Museums sind die historischen, komplett erhaltenen Destillier-Apparate der ehemaligen Brennerei von Gebr. Frantzen aus den Jahren 1947/48 in den Original-Mauern des Gebäudes aus dem Jahre 1861. Daneben ist geplant, auf dem Museumsgelände auch Relikte ehemals benachbarter bergischer Brennereien auszustellen. Sichtbares erstes Ergebnis werden Ausstellungsstücke und historische Unterlagen der ehemaligen Brennerei Tillmanns in Bergisch Born sein.Als eine ganz besondere, für viele überraschende Attraktion ist in einem kleineren Teil des Gebäudes ein Bergwerksstollen eingerichtet und mit bergmännischen historischen Geräten ausgerüstet. Dies ist ein Beitrag eines engagierten Bürgers, der selbst im Bergbau tätig war und seit einigen Jahren dem spätmittelalterlichen Eisenerzabbau in der Remscheider Region „auf der Spur“ ist. Das Museum betrachtet diese Initiative mit besonderem Interesse, weil auch das Gelände in Remscheid-Stachelhausen von heute verschütteten Bergstollen „unterbaut“ ist und ein breiterer Streifen in den südlichen Stadtteilen Remscheids durch deren bergmännische Bearbeitung noch bis in die Anfänge des vergangenen Jahrhunderts Voraussetzung für die spätere stürmische industrielle Entwicklung Remscheids zur „Werkzeugstadt“ war. Das Museum soll von Beginn an als Begegnungsstätte und ergänzendes Teil einer Kleinkultur-Szene Remscheids sein (in möglichst enger Verknüpfung zu den Kulturangeboten der Stadt).Daneben dient es selbstverständlich auch als Darstellungsmöglichkeit für die heutigen geschäftlichen Aktivitäten der Firma Gebr. Frantzen GmbH & Co. KG. Führungen werden heute schon angeboten (siehe * PRODUKTE * auf dieser web-Seite und auf der website  www.gebr-frantzen.de  ) .

Mittelpunkt des großen Ausstellungsraumes wird ein historisches Verkaufs-Contor der Firma sein, in dem – dies ist seit 180 Jahren Tradition – jeder Bürger die heute noch (in den Tiefkellern) hergestellten feinen Spirituosen erwerben, interessante stadt- und firmengeschichtliche Details erfahren und Führungen vereinbaren kann. Die offizielle Übergabe des Verkaufs-Contors erfolgte im Rahmen einer Jubiläums-Feier und einem Tag des offenen Tür am 24. Mai 2003, dem exakt 180-jährigen „Geburtstag“ der Firma.

 Das Verkaufs-Contor, in dem jeder Bürger einzelne unserer altbergischen Produkte erwerben kann,ist von Montag bis Freitag täglich von 9-12 und 14-16 Uhr bzw. nach anderer Terminvereinbarung geöffnet. Eine erstklassige Beratung ist für uns selbstverständlich ! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



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